Behind Bars: One Trick Pony

One Trick Pony The House of Thomas Henry

10 Fragen an Jan Jehli aus dem „One Trick Pony“ in Freiburg

Thomas Henry im Interview mit bekannten Gesichtern der Barszene.

Seit Herbst 2016 bereichert das „One Trick Pony“ die sonnigste Stadt Deutschlands, Freiburg, mit anspruchsvollen Drinks – und beim ersten „The House Of Thomas Henry“, das im Mai 2017 in Berlin stattfand, gewann die Bar mit ihrem Drink „Old But Gold“ den „Henry’s House Competition“ Wettbewerb. Grund genug, den Chef hinter dem Tresen, Jan Jehli, 10 Fragen zum Konzept der Bar zu stellen.

1. Jan, in einem Satz: Was zeichnet eure Bar aus?
Hoöchst innovative Drinks in relaxter Dive-Bar-Atmosphäre.

2. Was ist denn eure Spezialität?
Vintagespirituosen, klares Eis, ein täglich eingesetzter Rotationsverdampfer und Obstbrände aller Art. Wir betreiben zudem enzymatische Klärung und Fermentation – wir sind Laborgeeks in Palmenjacken!

3. Was gibt es nur bei euch?
Klipschorn-Lautsprecher und McIntosh-Endverstärker.

4. Welches Lied läuft in eurer Bar denn am häufigsten?
„Love Endeavour“ von Alice Smith im Maurice-Fulton-Remix.

5. Was macht eine gute Bar deiner Meinung – neben der Akustik – sonst noch aus?
Gute Gastgeber, kurze Wartezeiten, ein aufmerksames Personal und natürlich gute Drinks.

6. Stichwort Drink: Das beste Feierabendgetränk?
Brooklyn Lager und Van Winkle 12yo Lot B Whiskey.

7. Und dein Lieblingsdrink mit Thomas Henry?
Wodka Soda.
One Trick Pony The House of Thomas Henry One Trick Pony The House of Thomas Henry
8. Magst du uns das bislang skurrilste Erlebnis im „One Trick Pony“ verraten?
Ein Gast, der uns auf einen Natursekt einladen wollte.

9. Oha. Und ist euch auch schon etwas Größeres zu Bruch gegangen?
Ja, die Hauptwasserleitung …

10. Wäre eure Bar ein Tier – ein anderes als ein Pony – was wäre es dann?
Ein Honigdachs, weil wir unscheinbar sind, uns aber vor niemandem verstecken müssen.

Vielen Dank, Jan!

Und hier das Rezept des Siegerdrinks des „One Trick Pony“ beim „The House Of Thomas Henry“: „Old But Gold“

5 cl Rutte Old Simon Genever

2 cl Zuckersirup

2 cl destilliertes Zitronenwasser*

2 cl Essenz vom übrig gebliebenen Champagner*²

8 cl Thomas Henry Soda Water

 

Garnitur: goldene Lauchasche*³

Glas: Longdrinkglas

 

* destilliertes Zitronenwasser: nicht mehr frischen Zitronensaft im Rotationsverdampfer bei 30 Grad Celsius abdestillieren. Destillat mit Zitronensäure und Fructose versetzen.

 

*² Essenz vom übrig gebliebenen Champagner: Alten Champagner im Topf so lange köcheln lassen, bis nur noch ein Drittel übrig ist.

 

*³ goldene Lauchasche: Oberes Drittel vom Lauch abschneiden und bei 140 Grad Celsius im Backofen 20 Minuten erhitzen. Wenn es golden-metallisch schimmert, herausnehmen und dann zu Pulver verarbeiten.

Webseite:
https://onetrickpony.bar