Horse’s Neck: Rezept und Zubereitung

Der Horse's Neck mit Thomas Henry Ginger Ale
  • Barneuling
  • Geschmack: kräftig, klassisch
1 cocktail
  • 40 ml Bourbon Whiskey
  • 2 Spritzer Angostura Bitters
  • Thomas Henry Ginger Ale

Glas: Tumbler | Garnitur: Zitronenschale am Glasrand

Eiswürfel in den Tumbler geben. Bourbon Whiskey und zwei Spritzer Angostura Bitters hinzufügen. Mit Thomas Henry Ginger Ale auffüllen. Die eingedrehte Zitronenzeste (Pferdehals) als Garnitur nicht vergessen! Cheers!

 

Whiskey-Klassiker: Ginger Ale trifft auf Bourbon

Horse’s Neck ist der Signature Drink mit Ginger Ale aus dem Hause Thomas Henry. Weiche Karamellnoten des Whiskeys treffen auf die feine Ingwerfrische des Ginger Ale. Der Cocktail besticht mit einem komplexen Geschmackserlebnis, für das nur wenige Zutaten nötig sind. Gemixt wird ein echter Horse’s Neck mit exzellenten Whiskeysorten. Und die zwei Spritzer Angostura Bitters schenken dem Drink eine extra Portion Würze. Die Geschichte des Horse’s Neck begann allerdings als alkoholfreies Erfrischungsgetränk. Ginger Ale, ein bisschen Zitrone und viel Eis – fertig! 

Das war im späten 19. Jahrhundert. Keine Überraschung, dass das populäre Getränk sofort weiterentwickelt wurde. In den 1910er-Jahren landete immer öfter ein Schuss Brandy oder Bourbon im Glas. Um Irritationen am Tresen zu vermeiden, bekam die Variante mit Alkohol einen neuen Namen: „Horse’s Neck with a kick“ oder auch „Stiff Horse’s Neck“. Der elegante Mix mit Bourbon wurde jedoch schnell so populär, dass der alkoholfreie Pferdehals bald in Vergessenheit geriet. Einzig im US-Bundesstaat New York servierten Barkeeper das Erfrischungsgetränk noch bis in die 1960er-Jahre hinein. Sie bestanden bei der Bestellung weiterhin auf den „Kick“ oder das „Stiff“, wenn der Drink denn auch extra kicken sollte. 

Horse’s Neck: Woher kommt der Name?

Ein außergewöhnlicher Name ist vielleicht nicht so wichtig wie Geschmack für den Erfolg eines Cocktails. Eine gewisse Rolle spielt er aber doch. Und Horse’s Neck, also Pferdehals, bleibt im Gedächtnis hängen. Aber woher kommt der Name? Der Name Horse’s Neck leitet sich von der Garnitur ab, also der Zitronenzeste. Ein langer Schnitt macht sie dünn und schmal. 

Die fast schon wie eine Spirale anmutende Zeste ragt elegant aus dem Glas heraus. Wunderschön anzuschauen, mit ganz eigenem Verve und geschwungener Form erinnert das Stück Zitrusschale an einen ebenso schönen Pferdehals. Zesten (Bio-Qualität vorausgesetzt) aromatisieren nicht nur den Horse’s Neck mit ihren ätherischen Ölen. Zesten von Zitrusfrüchten wie Limette, Zitrone, Orange oder Grapefruit bereichern zahlreiche Drink-Klassiker mit ihren feinen Fruchtessenzen. Bei keinem anderen ist diese aber so ikonisch und namengebend wie in dem Horse’s Neck mit Thomas Henry Ginger Ale.