Gin Tonic: Rezept und Zubereitung

Gin & Tonic mit Thomas Henry Tonic Water
  • Barneuling
  • Geschmack: bitter, klassisch, süß
1 cocktail
  • 4 cl Gin
  • Thomas Henry Tonic Water

Glas: Copa-Glas | Garnitur: Zitronenzeste

Frisches Eis ins Glas geben. Mit Gin benetzen. Lieblingsgarnitur hinzufügen und mit Thomas Henry Tonic Water auffüllen. Kurz umrühren und genießen. Cheers!

 

Der Klassiker: Tonic Water trifft auf Gin

Der Gin & Tonic ist eine absolute Ikone unter den Longdrinks. Und das aus gutem Grund: Er ist schnell zubereitet und geschmacklich sehr variabel. Genauso wichtig wie die Entscheidung, welcher Gin es sein soll, ist auch die Wahl des richtigen Tonics. Thomas Henry Tonic Water besticht durch die gleichmäßige Betonung seiner eleganten Bitternoten, den Kräuteraromen des Chinins und erfrischend-floralen Zitrusaromen aus Limetten. Zu diesem Tonic Water passen milde, fruchtige und würzige Gin-Sorten am besten. 

Aber: Experimente mit der Trend-Spirituose der Gegenwart sind ein absolutes Muss. Und die  geschmackliche Balance von Thomas Henry Tonic Water ist die genau richtige Basis dafür. Weltweit forschen Enthusiasten an immer wieder neuen Twists für den Gin und überraschen LIebhaber mit unerwarteten, aufregenden Botanicals-Mischungen. Das Wacholder-Allerlei ist schon lange vorbei. So ist das eben mit Klassikern: Sie wecken Erinnerungen und werden doch immer wieder neu interpretiert. 

So ist der Longdrink entstanden

Die Geschichte des Gin & Tonic beginnt im frühen 19. Jahrhundert in Indien. Dort gab es damals gleich zwei britische Armeen: Jene der Krone und eine private, die sich die East India Company zur Sicherung des Handelsverkehrs leistete. Rund 260.000 Soldaten waren bei diesem Unternehmen unter Vertrag. Dabei mussten sie nicht nur darauf achten, dass die Schiffe gen England voll beladen die Häfen verließen, sondern mussten sich auch gegen zahlreiche Krankheiten schützen, die in den warmen Gefilden lauerten. 

Pfiffige Ärzte kamen schließlich auf den Tonic-Trichter: Als Medikament gegen die Malaria verabreichten sie den Erkrankten Chinin, die sie aus der Rinde des Chinarindenbaums gewannen. Das Mittel zeigte die gewünschte Wirkung, aber: Es war mit Wasser allein geschmacklich  kaum zu ertragen. Die bittere Attacke haute selbst den hartgesottensten Leutnant um. Die Soldaten gaben erst ein wenig Zucker hinzu, dann frische Limette und schließlich einen Schluck Gin. Die Spirituose gehörte damals zur Grundausstattung. Plötzlich schmeckte das Heilmittel lecker – und ein Klassiker war erfunden.