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Sommer-Cocktails 2026: Was dieses Jahr im Glas landet
Früher hatte jeder Sommer seinen Drink. Ein Serve, der von Juni bis September überall stand, und alle machten mit. Das ist vorbei. Wer 2026 durch die Bars zieht – von Berlin über Mexico City bis Bangkok –, sieht keinen Gewinner mehr. Sondern dieselben Gäste, die innerhalb eines Tages drei völlig verschiedene Dinge bestellen. Nicht weil sie unentschlossen sind. Sondern weil der Anlass den Drink bestimmt, nicht die Saison.
Auf einen Blick
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2026 gibt es nicht mehr den einen Sommerdrink
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Der Anlass entscheidet, nicht der Trend
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Vier Anlässe, vier Sommer-Cocktail-Familien
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Der Mixer verschiebt einen Drink von einem Anlass zum nächsten
Vier Anlässe, vier Sommer-Cocktails
Wir sortieren die Saison nicht nach Trend, sondern nach Situation. Vier Drink-Familien, die jede:r aus dem eigenen Sommer kennt – und für die es bei uns den passenden Serve gibt.
The New Spritz-Era – der Nachmittagsdrink
Der Aperitif für die Stunden, in denen der Tag noch nicht entschieden ist. Zitrus klar, Bitterstoffe präsent, Süße zurückgenommen. Wenig Alkohol, damit nach dem zweiten Glas noch etwas kommen kann.
- Lillet Tonic: Terrassen-Trockenübung. Trocken, kräuterig, heller Aperitif
- Sarti Lemon: Zitrus mit Abschluss. Genug Säure, um nicht ins Dessertfach abzurutschen
- Aperol Grapefruit Spritz – Herbe Grapefruit statt zusätzlicher Süße
- Limoncello Tonic – Schmeckt nach sauberem Feierabend, nicht nach Amalfi-Poster
- Aperol Tonic – Spritz szn, erwachsene Edition
Berry & Pink – der Drink, der gesehen wird
Pink war lange eine Zuckeransage. 2026 ist es eine Farbe, die mit Säure und Bitterkeit arbeitet. Drinks für den Moment, in dem das Glas mit aufs Foto soll und beim ersten Schluck trotzdem überrascht.
- Lillet Rosé Chic: leises Flirten.
- Gin Wild Berry: Beere mit Botanik-Attitüde
- Pink & Gin: Pink, aber bitter
- Wild Berry Spritz: Frucht ohne Zuckergeständnis
- Pink Paloma: Barbie dreamhouse, salted rim
Swicy – der Drink für später
Swicy – sweet meets spicy – ist der Geschmack, der dieses Jahr an den Tresen auftaucht: tropische Frucht, dann eine Schärfe, die im Abgang sitzt. Der Drink für den Teil des Abends, der laut sein darf. Die Süße holt rein, die Schärfe sorgt dafür, dass es nicht beliebig wird.
- Lillet Rosé Chic: leises Flirten. Trocken flirten statt laut performen
- Gin Wild Berry: Beere mit Botanik-Attitüde
- Pink & Gin: Pink, aber bitter
- Wild Berry Spritz: Frucht ohne Zuckergeständnis
- Pink Paloma: Barbie dreamhouse, salted rim
Alkoholfrei – der Drink ohne Bedingung
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Easy Citrus Spritz: sofort, ohne Umweg
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Melon Breeze: Melone, gut erzogen
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Cherry Espresso Tonic: der dunkle Nachmittag
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Espresso Tonic: wach, nicht laut
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Virgin Mojito: Minze ohne Promille
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Tropical Breeze: Urlaub, kein Tiki-Kostüm
Bartender Tipp: Der Mixer ist das beweglichste Teil
Du brauchst kein neues Repertoire für jeden Anlass, nur den richtigen Mixer. Tonic Water zieht einen Drink ins Trockene. Spicy Ginger Beer macht ihn würzig. Pink Grapefruit bringt herbe Frische, die ZERO-Varianten nehmen den Zucker raus, ohne dass der Drink dünn wird. Eine Regel gilt für alle: viel Eis, alles vorgekühlt, den Mixer zum Schluss eingießen. Ein Sommerdrink, der eine Stunde lang gut bleibt, ist mehr wert als einer, der zehn Minuten lang spektakulär aussieht.