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Drink Trends 2026: Was wir wirklich trinken wollen
Drinks waren lange entweder Softdrink oder Cocktail. Heute verschwimmen die Grenzen – und genau dazwischen entstehen die spannendsten Drink Trends 2026. Angesagte Cocktails müssen nicht stark sein, alkoholfreie nicht kompliziert. Wir haben unser Ohr da, wo Trends entstehen: an Tresen von Berlin bis Bangkok. Das hören wir für dieses Jahr.
Auf einen Blick
- 2026 gibt es nicht den einen Trend, sondern fünf klare Bewegungen
- Highballs und Spritz-Varianten lösen den schweren Cocktail ab
- Alkoholfrei ist keine Alternative mehr, sondern eigene Kategorie
- Frucht arbeitet mit Kante: weniger Zucker, mehr Säure und Bitterkeit
Trendlisten gibt es jedes Jahr im Dutzend. Die meisten widersprechen sich gegenseitig – mal heißt es lauter, mal leiser, mal mehr, mal weniger. Wir sehen das pragmatischer. Statt jedem Hype hinterherzulaufen, schauen wir dahin, wo Drinks tatsächlich entstehen: auf die Karten der Bars, mit denen wir arbeiten, von Berlin über Mexico City bis Bangkok.
Was dort wirklich passiert, lässt sich auf fünf Bewegungen eindampfen. Keine Eintagsfliegen, keine TikTok-Gimmicks – sondern Verschiebungen, die sich seit Monaten abzeichnen und 2026 den Ton angeben. Sie haben eines gemeinsam: Es geht nicht mehr um den stärksten oder spektakulärsten Drink, sondern um den, der am besten zum Moment passt. Hier sind die fünf, auf die es ankommt.
Die fünf Bewegungen, die 2026 im Glas zählen
- Der Highball ist zurück. Und zwar als Hauptdarsteller. Spirituose, Mixer, Eis, Zitrus: kurz gebaut, lang trinkbar. Kein Drink, der erklärt werden muss.
- Low-ABV ist Mittelpunkt, nicht Nische. Leichte Spritz-Varianten und Aperitif-Serves ersetzen den schweren Cocktail. Man will den Tag begleiten, nicht beenden.
- Frucht bekommt Kante. Beere, Grapefruit, Melone, aber als Kontrast gedacht, nicht als Zuckerquelle. Säure und Bitterkeit halten die Süße in Schach.
- Alkoholfrei ist erwachsen. 0%-Drinks stehen gleichberechtigt auf der Karte, eigene Aromatik, eigene Daseinsberechtigung, kein Drink zweiter Wahl.
- Moderne Lemonades und Premium-Mixer werden vom Beiwerk zur Basis. Pur auf Eis, oder als klarer Baustein im Drink.
Top Cocktails 2026
Alkoholfreie Trend-Drinks 2026
Bartender Tipps: Trends kommen aus dem Mixer
Das Schöne an den Drink Trends 2026: Du brauchst kein neues Barregal, nur den richtigen Mixer. Fast jede der fünf Bewegungen lässt sich zu Hause nachbauen – mit einer Spirituose, viel Eis und einem Mixer, der Struktur bringt. Tonic Water zieht trocken, Spicy Ginger Beer würzig, Pink Grapefruit herb-frisch, eine Citrus Lemonade pur ist schon der halbe Trend. Mein Move zum Selbsttesten: dieselbe Basis einmal mit Tonic, einmal mit Ginger Beer. Gleicher Spirit, komplett anderer Drink.
Häufige Fragen zu den Drink Trends 2026
Was sind die wichtigsten Drink Trends 2026?
Die fünf zentralen Bewegungen: der Highball als Hauptdarsteller, Low-ABV statt schwerer Cocktails, Frucht mit Kante statt Süße, alkoholfreie Drinks als eigene Kategorie und moderne Lemonades als Basis statt Beiwerk.
Welche Cocktails sind 2026 angesagt?
Highballs, Spritz-Varianten und moderne Klassiker wie Mule und Paloma – meist leichter, klarer und weniger süß als noch vor wenigen Jahren.
Sind alkoholfreie Cocktails 2026 noch ein Trend?
Alkoholfrei ist über den Trendstatus hinaus. 2026 gehören Zero-Drinks selbstverständlich zur Karte – mit eigener Aromatik statt als bloße Alternative.